Was ist eigentlich ein Mehrgenerationenhaus?

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Geschrieben, am 23. März 2015

Mehrgenerationenhäuser sind Begegnungsstätten, in denen das Miteinander von Generationen gelebt wird.

Sie bieten Raum für gemeinsame Aktivitäten zwischen jung und alt und schaffen ein neues nachbarschaftliches Miteinander in den Bezirken, Städten und Gemeinden.

Der generationenübergreifende Ansatz gibt den Mehrgenerationenhäusern ihren Namen und ist Alleinstellungsmerkmal jedes einzelnen Hauses: Jüngere helfen Älteren und umgekehrt. Das Zusammenspiel der Generationen bewahrt Alltagskompetenzen sowie Erfahrungswissen, fördert die Integration und stärkt den Zusammenhalt zwischen den Menschen.

In allen Einrichtungen werden generationsübergreifende Veranstaltungen und Aktivitäten angeboten. Diese sind unterschiedlich gestaltet, doch verfolgen sie alle das gleiche Ziel – und zwar die Generationen zusammenzuführen. Ein zentraler Ort solcher generationsübergreifenden Einrichtungen sind die sogenannten „Offenen Treffs“ oder auch „Café“. Sie bilden den Mittelpunkt der Einrichtung. Hier können erste Kontakte geknüpft, Gespräche geführt und Gedanken ausgetauscht werden. Für
viele Besucher/innen sind die „Offenen Treffs“ bzw. „Cafés“ die erste Anlaufstelle und der Ausgangspunkt für weitere Aktivitäten innerhalb der Einrichtung.

Doch nicht nur das Alter kennt in Mehrgenerationshäusern keine Grenzen, sondern auch die Herkunft. Willkommen ist jede Besucherin bzw. jeder Besucher. Die Angebote und Dienstleistungen in Mehrgenerationshäusern sind vielfältig. Sie reichen von Lern- und Kreativkursen für Kinder und Jugendliche über Weiterbildungsangebote für Erwachsene bis hin zu beratenden Gesprächen und Unterstützungsangeboten für erkrankte Menschen. Viele Einrichtungen bieten auch sogenannte Freiwilligendienste an.

Hier werden verschiedene generationsübergreifenden Angebote veranstaltet.